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Berchtesgadener Land - Urlaubsland

Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land! (Ludwig Ganghofer)

Das Berchtesgadener Land liegt im Südostzipfel Bayerns und zählt zu den schönsten Urlaubsgebieten überhaupt. Ihre Gastgeber finden Sie im "inneren" Landkreis, in den Gemeinden Schönau am Königssee, Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg und Ramsau.
Der Nationalpark Berchtesgaden ist der einzige deutsche Nationalpark in den Alpen, Sie genießen hier Natur-pur. Vielfältige Unternehmungsmöglichkeiten, gesunde Luft und nicht zuletzt die Nähe zur Mozartstadt Salzburg lassen Ihre Urlaubstage nie langweilig werden.

Der Watzmann spiegelt sich im Böcklweiher

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Berchtesgaden hautnah

Ortsrundgänge - Kulturwanderungen mit qualifizierten Markt- und Gemeindeführern

Spannendes, Kurioses, Anekdoten und Historie

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Am malerischen Königssee

Königssee

Die Herkunft seines Namens ist umstritten. Fest steht jedoch, dass der Königssee eines der schönsten Ausflugsziele Bayerns ist. Malerisch liegt der mit 192 Metern tiefste See Bayerns am Fuße des majestätischen Watzmann, gesäumt von Jenner und Hagengebirge. In seinen Tiefen schlummert so manches Geheimnis, zum Beispiel der „Käferschatz im Königssee“. Sobald man auf einem der Elektroboote der Bayerischen Seenschifffahrt an der Insel Christlieger vorbei gefahren ist, steigen die Felswände steil aus dem Wasser. Vor dieser imposanten Kulisse wirkt das vom Kapitän geblasene Echo wie eine Naturgewalt. Schon aus der Entfernung kann man die Wallfahrtskirche St. Bartholomä erkennen. Im smaragdgrünen Wasser leben viele Fische, die allerdings nur von Thomas Amort, dem Fischer vom Königssee, gefangen werden dürfen.
Zahlreiche Wanderungen und Bergtouren locken jedes Jahr viele Wanderer an den Königssee. Egal ob eine Wanderung zur bewirtschafteten Fischunkelalm, eine anspruchsvolle Bergtour in die Watzmann-Ostwand, eine Einkehr beim Fischer vom Königssee oder eine besinnlichen Andacht in der Wallfahrtskirche, am Königssee findet jeder, was er sucht. Fragen Sie Ihren Gastgeber, er hilft Ihnen gerne weiter.
Ein besonderes Erlebnis ist es für Einheimische und Gäste gleichermaßen, wenn der See im Winter zufriert. Dann tummeln sich auf der dicken Eisfläche Spaziergänger, Langläufer, Rad- und Schlittschuhfahrer. Wir geben es auf unserer Seite bekannt, wenn die Eiskommission das Begehen der Fläche für ungefährlich einstuft. 
Ein weiteres einzigartiges Schauspiel lockt jedes Jahr viele Gäste an den Königssee: der Almabtrieb per Boot. Auf sogenannten Landauern fahren die Kühe von ihrer Sommerweide an die Seelände. Dort werden sie im Empfang genommen und begeben sich auf den Fußmarsch zum heimatlichen Stall.

 

Der Watzmann und sein Wasser

Urlaubsgegend Berchtesgadener Land

Die Sendereihe „W wie Wissen“ im Ersten hat sich dem Watzmann und seinem Wasser gewidmet. Das Leitungswasser von uns Berchtesgadenern braucht nicht aufbereitet zu werden: Unser Hausberg, der Watzmann, liefert sauberes Wasser frei Haus. Eine Schicht aus Dolomitgestein filtert Regen und Schmelzwasser zehn Jahre lang. Wer sich darüber genauer informieren will, kann sich auf Youtube die Sendung anschauen.  

 

St. Bartholomä - Wallfahrtskirche am Königssee

Halbinsel Sankt Bartholomä

Halbinsel Sankt Bartholomä im Winter

Auf der Halbinsel St. Bartholomä steht die weltberühmte Wallfahrtskirche. Sie wurde schon kurz nach der Gründung des Augustiner Chorherrenstifts in Berchtesgaden erbaut und im Jahr 1134 eingeweiht.  Die Barockkirche mit den zwei unterschiedlichen Zwiebeltürmen ist seit 1635 Ziel der Wallfahrer aus Maria Alm. Salzburger Bürger waren als Dank für die überstandene Pest erstmals im Namen des Herrn über das Hochgebirge nach St. Bartholomä am Königssee unterwegs. Im Jahr 1688 wurde die Bartholomä-Wallfahrt erstmals urkundlich erwähnt, als ein offenes Holzboot, ein "Landauer" mit Pilgern kenterte. 71 Gläubige kamen dabei ums Leben. Jedes Jahr wird am Samstag nach dem 24. August (Bartholomäustag) über das „Steinerne Meer“ von Maria Alm im Salzburger Land nach St. Bartholomä am bayerischen Königssee gepilgert. Bis zu 2000 Menschen nehmen an der schweißtreibenden Neun-Stunden-Tour durch das grenzüberschreitende Hochgebirge teil.

 
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