
Die Herkunft seines Namens ist umstritten. Fest steht jedoch, dass der Königssee eines der schönsten Ausflugsziele Bayerns ist. Malerisch liegt der mit 192 Metern tiefste See Bayerns am Fuße des majestätischen Watzmann, gesäumt von Jenner und Hagengebirge. In seinen Tiefen schlummert so manches Geheimnis, zum Beispiel der „Käferschatz im Königssee“. Sobald man auf einem der Elektroboote der Bayerischen Seenschifffahrt an der Insel Christlieger vorbei gefahren ist, steigen die Felswände steil aus dem Wasser. Vor dieser imposanten Kulisse wirkt das vom Kapitän geblasene Echo wie eine Naturgewalt. Schon aus der Entfernung kann man die Wallfahrtskirche St. Bartholomä erkennen. Im smaragdgrünen Wasser leben viele Fische, die allerdings nur von Thomas Amort, dem Fischer vom Königssee, gefangen werden dürfen.
Zahlreiche Wanderungen und Bergtouren locken jedes Jahr viele Wanderer an den Königssee. Egal ob eine Wanderung zur bewirtschafteten Fischunkelalm, eine anspruchsvolle Bergtour in die Watzmann-Ostwand, eine Einkehr beim Fischer vom Königssee oder eine besinnlichen Andacht in der Wallfahrtskirche, am Königssee findet jeder, was er sucht. Fragen Sie Ihren Gastgeber, er hilft Ihnen gerne weiter.
Ein besonderes Erlebnis ist es für Einheimische und Gäste gleichermaßen, wenn der See im Winter zufriert. Dann tummeln sich auf der dicken Eisfläche Spaziergänger, Langläufer, Rad- und Schlittschuhfahrer. Wir geben es auf unserer Seite bekannt, wenn die Eiskommission das Begehen der Fläche für ungefährlich einstuft.
Ein weiteres einzigartiges Schauspiel lockt jedes Jahr viele Gäste an den Königssee: der Almabtrieb per Boot. Auf sogenannten Landauern fahren die Kühe von ihrer Sommerweide an die Seelände. Dort werden sie im Empfang genommen und begeben sich auf den Fußmarsch zum heimatlichen Stall.